Um alle Inhalte sehen zu können, benötigen Sie den aktuellen Adobe Flash Player.

Startseite Vorstand Jugend über uns Bildergalerie Aufnahmeantrag Gewässer Fischerprüfung Veranstaltungen Angelberichte 2016 Angelberichte 2017 Angelberichte 2018 News - Termine 

Angelberichte 2017

zurück

Raubfischangeln Mai 2017 am Blauen SeeNachdem im letzten Jahr das geplante Raubfischangeln am Rhein wegen der sehr übersichtlichen Teilnehmerzahl nicht stattfand, suchten wir für 2017 eine andere, geeignete Location, die unseren Anforderungen (kurze Wege, begehbare Ufer) eher gerecht werden sollte. So trafen sich einige Mitglieder am Sonntag, zum Kunstköderangeln am Blauen See in Duisburg-Bissingheim. Um diese Vereinsveranstaltung für die Mitglieder attraktiv zu gestalten, wurden im Vorfeld für die erfolgreichen Mitglieder drei Erinnerungsgaben in Bezug zum Raubfischangeln ausgelobt sowie gekühlte Getränke sowie Grillgut besorgt.Nach der Begrüßung durch den Sportwart wurden den Teilnehmern noch die Besonderheiten des Blauen Sees sowie einige Angeltipps mit auf den Weg zu den Angelplätzen gegeben. Der idyllisch gelegene See zeigte sich bei trockener Witterung von seiner schönsten Seite. Trotz aller Versuche mit diversen Ködern (Spinner, Gummifische, Wobbler, Jerks, Popper, Blinker etc.) gelang es keinem Teilnehmer einen Fisch ans Band zu bekommen. Anzumerken sei noch, dass im Uferbereich keine Futterfische für den Raubfisch sowie auf der Oberfläche des Gewässers auch keine Fischanzeichen zu sehen waren, also keine Beweise für ein wirklich fischreiches Gewässer. Dies tat der guten Laune der Angler keinen Abbruch, weil man mit leckeren Grillwürstchen vom Gasgrill und gut gekühlten Getränken vom Verein versorgt worden ist. So blieb man noch eine Weile nach Angelende vor Ort um ein wenig Anglerlatein zu erzählen und der guten alten Zeit, in der man hier noch große Hechte fangen konnte, ein wenig nachzutrauern.Pokalangeln in Wetter (Ruhr) am 23.4.2017Nur wenige Vereinsmitglieder wollten die über 60 km Anfahrt zum Vereinspokalangeln nach Wetter (Ruhr) auf sich nehmen. Die es dennoch machten, haben es nicht bereut. Vor Ort wurden zunächst die Tageserlaubnisscheine für die Ruhr besorgt und in der Ausgabestelle frisch geschmierte und gut belegte Brötchen bestellt sowie ein wachmachender Kaffee genossen. Trockene, fast windstille aber morgens im Schatten noch frische Witterung begleitete uns beim Angeln an der idyllisch gelegene Ruhr. Das Schöne an dieser Strecke sind die kurzen Wege vom Parkplatz bis zum Angelplatz, so dass kein Teilnehmer mehr als 100 m laufen musste. Außerdem kann man hier fast ungestört seiner Leidenschaft frönen.Im Gegensatz zur letzten dort durchgeführten Veranstaltung vor zwei Jahren war der Wasserstand normal, so dass mit Futterkorbgewichten von 50 – 80 gr geangelt werden konnte. Die Ruhr im dortigen Bereich ist max. 50 m breit und ca. 2 m tief. In der Flussmitte und im Bereich des Gegenüberliegenden Ufers, war die Fließgeschwindigkeit ein wenig größer. Hier konnte man auch mit Barben rechnen, die dort regelmäßig gefangen werden. Nach über einer Stunde und ohne „Fischkontakt“ wärmten sich die im Schatten sitzenden Kollegen bei den Mitgliedern die auf der Sonnenseite saßen, bei einem Plausch ein wenig auf. Danach ging es vollkonzentriert weiter. Nach 2 Stunden Angelzeit bekam ein Teilnehmer einen vehementen Biss, der die Feederrute fast ins Wasser zog. Der Anhieb saß und der Fisch (vermutlich Barbe) nahm erstmal rund 15 Meter Schnur von der Rolle. Danach konnte der Fisch auf seiner Flucht gestoppt werden und ganz langsam wieder stromauf zum Angelplatz geführt werden. Kurz vorm Ufer endete der atemberaubende Drill mit einem lauten Kraftausdruck. Mist, der Fisch hatte den Haken geradegebogen. Dies blieb auch der einzigste Biss bei allen Teilnehmern. Vermutlich durch die niedrigen Nachttemperaturen hatten die Fische ihre Nahrungsaufnahme gestoppt. Dies tat der guten Stimmung keinen Abbruch, da man es sich nach Angelende bei gegrillten Würstchen und gut gekühlten Getränken gut gehen ließ. Man war sich einig, dass im nächsten Jahr (vermutlich in der besseren Nachmittagszeit und wärmeren Jahreszeit) ein neuer Versuch gemacht werden sollte, eines der Flussmonster zum Landgang zu überreden.1.Königsangeln im Mai 2017 an der Sechs-Seen-PlatteStell dir vor es ist Königsangeln und keiner geht hin. Unter diesem Motto trafen sich bei guten Angelwetter 6 (in Worten: sechs) Vereinsmitglieder zum traditionellen Königsangeln des Fischerei-Vereins De Piere Duisburg e.V. 1964 am Wolfsee (6-Seen-Platte) in Duisburg. Der Berichterstatter, der schon über 45 Jahre in diesem Verein Mitglied ist und schon einiges in diesem Verein erlebt hat, kann sich noch an die Zeit erinnern, wo 50 Mitglieder bei einem Königsangeln am Holzhafen anwesend waren. Mann oh Mann waren das noch Zeiten…Doch zurück in die reale Welt von heute, in der unser Angelverein immer noch rund 100 Mitglieder hat und der Vorstand sich Gedanken um die Attraktivität der Königsangeln gemacht hatte. Deshalb sollen ab 2017 erstmalig alle vier Königsangeln an unserem Hausgewässer, der Sechs-Seen-Platte, stattfinden. Die Gründe hierfür waren, dass man dieses Gewässer kennt, dort keinen Schiffsverkehr gibt, es nicht Grundelverseucht und gut zugänglich ist sowie einen relativ guten Fischbestand hat.Bei leicht windigem Wetter merkten die Teilnehmer schnell, dass es kein guter (fischreicher) Angeltag werden wird. Vermutlich lag es daran, dass die Fische sich noch von ihrem Laichgeschäft erholten mussten. Letztendlich wurden von zwei Teilnehmer noch sieben kleinere Weißfische gefangen. Die übrigen Teilnehmer hatten zwar auch Fischkontakt. Diese waren jedoch zu klein.So blieben nach dem Angeln beim gemütlichen Beisammen viele der vom Verein mitgebrachten Getränke ungeöffnet. Vielleicht finden sie ja bei den noch ausstehenden Vereinsangeln dankbare Abnehmer von Vereinsmitgliedern, die sich mit ihren Verein identifizieren.2. Königsangeln am an der Sechs-Seen-Platte (Böllertsee)An einem für ein Königsangeln ungewohnten Termin eines Samstagmorgen trafen sich die Angler unseres Vereines zum 2. Königsangeln 2017 am Böllertsee der Sechs-Seen-Platte. Nachdem es zuvor hier ungewöhnlich heiß war und wir mit vielen Badegästen, die ein Angeln fast unmöglich gemacht hätten, gerechnet hatten, hat es sich an diesem Tag auf entspannte Temperaturen, mit einem leichten bis böigen Wind abgekühlt. Dies wird wieder mal auch als Grund für die sehr übersichtlichen Fänge angeführt. Das Startsignal war kaum verklungen, als die ersten kleineren Rotaugen gefangen worden sind. Wie sich wenig später herausstellte, waren dies die nicht hungrigen Standfische, die von dem eingeworfenen Angelfutter eher vergrault, als angelockt worden sind. Diese Fische bissen an leichten Stippmontagen. Zwischendurch wurden noch das eine oder andere kleine Rotauge, sowie kleinere Barsche zum Landgang überredet. Nach einer Stunde war allerdings der Spuk vorbei. Nix ging mehr. Lediglich ein Teilnehmer, der spätere Erfolgreichste fing danach noch etwas an seiner Feederrutenmontage. Gegen Ende der Veranstaltung wurden zwei Teilnehmer von Umweltaktivisten durch Steinewerfen provoziert. Einer sachlichen Diskussion entgingen diese allerdings durch zügiges Entfernen vom Geschehen. Sachen gibt es!Schlussendlich konnten mehr als die Hälfte der Teilnehmer einen Fang aufweisen. Die Nichtfänger trauerten allerdings nach dem Angeln bei gut gekühlten Getränken der guten, alten Zeit nach, in der bei solch guten Angelbedingungen wesentlich besser gefangen worden ist und die Teilnehmerzahl noch hoch war.Nachtangeln am Rhein in DU-Mündelheim Bei angenehmen, sommerlichen Temperaturen trafen sich einige Vereinsmitglieder auf dem Hof des Bauern Mosch in DU-Mündelheim. Dort wurde das Equipment auf dem Hänger des Treckers verladen und es ging durchs urige Rheinvorland zum Rhein. Insbesondere die älteren bzw. „fußkranken“ Angler haben diesen Service, den der Vorstand wieder mal organisiert hatte, dankbar angenommen. So konnte man entspannt das Nachtangeln angehen. Nach dem Aufbau des Angelgerätes wollte man zunächst zum gemütlichen Teil, dem Grillen, übergehen. Jedoch merkte der Chefgriller schnell, dass zwischen Gasflasche und Grill die notwenige Verbindung fehlte. So war guter Rat teuer, da man das vom Verein mitgebrachte Grillgut nicht roh essen wollte. Nachdem der jüngste Teilnehmer sich bereit erklärt hatte, den langen Fußweg zum Auto und von dort mit dem Auto nach Hause auf sich zu nehmen, konnte das fehlende Teil doch noch besorgt werden. Somit Stand einem entspannten Grillen nichts mehr im Wege. Danke hierfür.Nach Grillende begann man zu Angeln. Einige Vereinsmitglieder versuchten es auf Friedfisch, andere wiederrum wollten den Raubfischen zu Leibe rücken. Beides gelang nur rudimentär. So konnten in dieser Nacht neben einigen kleineren und mittleren Weißfischen noch zwei Aale überlistet werden. Nach einiger Zeit wurde für den kleinen Hunger zwischendurch nochmal der Grill angeschmissen. Es war eine kurzweilige und auch von den Temperaturen her eine angenehme Nacht, in der viel Anglerlatein erzählt worden ist.Am nächsten Morgen bekam der erfolgreichste Angler eine kleine Erinnerungsgabe und die Teilnehmer traten übermüdet die Heimreise an. 3. Königsangeln an der 6-Seen-Platte (Wildförstersee)Bei wieder einmal schönen „De Piere“ Wetter trafen sich einige Mitglieder an der 6-Seen-Platte. Nach Wolfsee und Böllertsee war dieses Mal der Wildförstersee Austragungsort des Königsangelns. Durch die kurzfristige Verlegung des Treffpunktes konnte der Fußweg zum Angelwasser verkürzt werden.Unmittelbar nach Beginn des Gemeinschaftsangeln tauchten bereits die Posen unter bzw. bogen/zitterten die Spitzen der Feederruten und es konnten die ersten Rotaugen überlistet werden.Lediglich das viele Kraut im Wasser machte einigen Teilnehmern bei Ausübung Ihres Hobbys zu schaffen.So ging es bei einigen der Teilnehmer munter weiter. Ungefähr zur Hälfte der Angelzeit nahm die Beißfreude der Weißfische bei den meisten Anglern abrupt ein Ende. Am Ende konnten jedoch alle Angler etwas Verwertbares für die Pfanne vorweisen. So ein Ergebnis hatten wir schon Jahre nicht mehr bei unseren Traditionsangeln.Da der bisher Zweitplatzierte in der Königswertung verschlafen hatte, konnte der auch diesmal erfolgreichste Angler noch vor dem 4. Königsangeln vorzeitig sich den Titel des Vereinskönigs sichern. Glückwunsch hierzu!Die Stimmung nach dem Angeln war bei gut gekühlten Getränken wieder einmal gut, zumal das Wetter mitspielte und die Fische in Beißlaune waren. Unter diesen optimalen Voraussetzungen hätte eine höhere Teilnehmerzahl der Veranstaltung sicherlich gut getan.4. Königsangeln an der 6-Seen-Platte (Masurensee)An Tagen wie diesen… Dies könnte der Titel zum Fazit vom diesjährigen Abangeln an der Sechs-Seen-Platte am Masurensee sein. Hierzu trafen sich am Sonntagnachmittag bei trockener, herbstlicher Witterung einige Vereinsmitglieder zum Abschluss der Angelsaison 2017 auf den Parkplatz am Masurensee. Vom Treffpunkt waren es nur wenige Schritte bis zu den Angelplätzen, die schnell eingenommen wurden. Unmittelbar nach dem Start wurden bereits die ersten Rotaugen gelandet. Die Fische waren hungrig um sich vor der kalten Jahreszeit noch einmal Fettreserven anzufuttern. Den Teilnehmern bereitete deshalb dieses Angeln richtig Freude, denn durch die vielen Bisse war es sehr kurzweilig. Es konnten überwiegend mittlere und einige größere Rotaugen sowie ein Brassen gefangen werden. Die erfolgversprechendste Angelmethode bzw. Angeltiefe gab es diesmal nicht, da sowohl mit der beringten Bolorute, der Match- als auch mit der Feederrute erfolgreich Fische gefangen werden konnten. Bei manchen Anglern bissen die Rotaugen weit über Grund. Auch alle gängigen Köder und Hakengrößen waren diesmal erfolgreich. Schlussendlich konnten alle Teilnehmer mindestens 15 Fische zum Landgang überreden. Ein solches Gesamtfangergebnis konnte seit mehr als 5 Jahren nicht mehr erzielt werden. Wow…. Die Erstplatzierten lagen gewichtsmäßig nur geringfügig auseinander. Wobei die gefangenen, größeren Rotaugen letztendlich für eine bessere Platzierung ausschlaggebend waren. Glück gehört zum Angeln halt auch dazu. Nach dem Angeln, bei den obligatorischen, kostenlosen Getränken waren sich alle Teilnehmer einig, dass diejenigen Mitglieder, die nicht erschienen waren, heute einen tollen Angeltag versäumt haben…